Referendariat in Sachsen

Gerichtsbezirke:

Ausbildungsgerichte in Sachsen sind die Landgerichte Chemnitz, Dresden und Leipzig.

Bewerbung:

Bewerbungen sind an das Oberlandesgericht Dresden zu richten.

Oberlandesgericht Dresden
Referat Rechtsreferendare
Schloßplatz 1
01067 Dresden

Bewerbungsunterlagen und Merkblätter findet ihr hier.

Einstellungstermine und Wartezeit:

In Sachsen werden immer im Mai und November Referendare eingestellt. Momentan bestehen keine Wartezeiten.

Ablauf des Referendariats:

- 5 Monate: Zivilrechtsstation

- 3 Monate: Strafrechtsstation

- 4 Monate: Verwaltungsstation

- 9 Monate: Anwaltsstation
Hier findet ihr eine Liste der besten Arbeitgeber in Ostdeutschland.

- im 20. Monat: 2. Staatsexamen

- 3 Monate: Wahlstation

Zweites Staatsexamen:

In Sachsen werden im zweiten Staatsexamen 8 Klausuren geschrieben (4 Zivilrechts-, 2 Strafrechts- und 2 Ö-Rechts-Klausuren). Zugelassene Kommentare sind Palandt, Thomas/Putzo, Fischer, Meyer-Goßner, Kopp/Schenke und Kopp/Ramsauer. Die mündliche Prüfung erfolgt nach der Wahlstation.

Notenverbesserung:

Ein Verbesserungsversuch ist in Sachsen möglich. Die Kosten betragen 450 €.

Unterhaltsbeihilfe:

Die Unterhaltsbeihilfe der Rechtsreferendare liegt in Sachsen bei 1.495,10 € brutto. Zusätzlich wird ein Familienzuschlag gewährt (Familienzuschlag: 128,96 €; Kind Stufe 2: 142,53 €). Nähere Informationen dazu und zur Möglichkeit der Ausübung einer Nebentätigkeit findet ihr hier.

Referendariat im Ausland:

Referendare können die Rechtsanwaltsstation bei einem Anwalt oder einer Anwältin im Ausland absolvieren, oder die Wahlstation im Ausland absolvieren.

Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer:

Ein Studium in Speyer kann auf die Anwaltsstation angerechnet werden.

Urlaub im Referendariat:

In jedem Kalenderjahr = Urlaubsjahr (1. Januar bis 31. Dezember) erhält der Rechtsreferen-dar Erholungsurlaub in entsprechender Anwendung der Bestimmungen für Beamte auf Widerruf. Erholungsurlaub kann auch bereits während der ersten sechs Monate nach der Einstellung bewilligt werden. Während der Einführungslehrgänge und des Anwaltskurses I sowie während der Aufsichtsarbeiten (Stationsabschlussklausuren, Probeexamen) kann Er-holungsurlaub oder Dienstbefreiung grundsätzlich nicht bewilligt werden (Urlaubssperre). Weitere Informationen findet ihr hier.