Referendariat in Bremen

Gerichtsbezirke:

Die Ausbildung in Bremen findet insbesondere am OLG und Landgericht Bremen statt.

Einstellungstermine und Wartezeit:

In Bremen werden jeweils zum April und Oktober Referendare eingestellt. Es finden sich keine genaueren Angaben zu Wartezeiten.

Ablauf des Referendariats:

- 5 Monate: Zivilrechtsstation

- 3,5 Monate: Strafrechtsstation

- 3,5 Monate: Verwaltungsstation

- 9 Monate: Anwaltsstation
Eine Liste der besten Arbeitgeber in Norddeutschland findet ihr hier.

- im 21. Monat: 2. Staatsexamen

- 3 Monate: Wahlstation

Zweites Staatsexamen:

In Bremen werden im zweiten Staatsexamen 8 Klausuren geschrieben ( 4 Zivilrechts-, 2 Strafrechts- und 2 Ö-Rechts-Klausuren). Zugelassene Kommentare sind Palandt, Thomas/Putzo, Fischer, Meyer-Goßner/Schmitt, Kopp/Schenke und Kopp/Ramsauer. Die mündliche Prüfung erfolgt nach der Wahlstation.

Notenverbesserung:

Ein Verbesserungsversuch ist in Bremen möglich. Die Gebühr beträgt 800 €.

Unterhaltsbeihilfe:

Unterhaltsbeihilfe wird in Bremen in Höhe von 1.333,61 € brutto gezahlt. Neben der Unterhaltsbeihilfe werden bei Vorliegen der Voraussetzungen auch Familienzuschläge gezahlt. Nähere Informationen dazu und zur Möglichkeit der Ausübung einer Nebentätigkeit findet ihr hier.

Referendariat im Ausland:

Referendare könne drei Monate der Rechtsanwaltsstation, die gesamte Verwaltungsstation (Deutsche Auslandsvertretung/Auswärtiges Amt, Europäische Kommission oder andere internationale Organisationen und Einrichtungen wie z. B. der Europäische Rechnungshof in Luxemburg, sowie verschiedene Goethe-Institute) oder die Wahlstation (bei einem Rechtsanwalt, der nicht in Deutschland zugelassen sein muss, einem Wirtschaftsunternehmen, einer AHK, einer deutschen Auslandsvertretung oder anderen internationalen Organisationen) im Ausland absolvieren – letztere Stationen sind dabei nicht teilbar.

Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer:

Ein Studium in Speyer ist während der Verwaltungs- oder Wahlstation möglich.

Urlaub im Referendariat:

Die Referendare haben seit dem 01.01.2019 einen Anspruch auf 30 Arbeitstage Erholungsurlaub. In den ersten 4 Monaten des Vorbereitungsdienstes wird grundsätzlich kein Erholungsurlaub gewährt. Weitere Informationen findet ihr hier.