Law Clinics V: Women Entrepreneurs Law Clinic e.V. Köln

Studium»Allgemeines und Aktuelles

Law Clinics V: Women Entrepreneurs Law Clinic e.V. Köln

Wir nehmen euch mit auf eine kleine Reise durch das juristisch ehrenamtliche Deutschland und zeigen euch auf dem Weg verschiedene studentische Rechtsberatungen und Law Clinics. Erfahrt hier, worum es dabei geht und wie auch ihr Teil einer solchen Initiative werden könnt!

Law Clinics in Deutschland - Teil 5

Women Entrepreneurs Law Clinic e.V. Köln

Wir stellen euch Initiativen in Deutschland vor, die sich ehrenamtlich im Bereich Recht einsetzen. Unser Ziel ist es, auf Angebote aufmerksam zu machen, die Studierenden nicht nur die ersten praktischen Erfahrungen ermöglichen, sondern auch einen Mehrwert für die Gesellschaft haben. Wir treten in Kontakt mit jungen Menschen, die ihre Freizeit unter anderem dazu nutzen, mit ihren erlernten Kenntnissen anderen zu helfen.

Um euch zu zeigen, welche Angebote es gibt und wie auch ihr ein Teil einer solchen Initiative werden könnt, nehmen wir euch mit auf eine kleine Reise durch das juristisch ehrenamtliche Deutschland und zeigen euch auf dem Weg verschiedene studentische Rechtsberatungen und Law Clinics. Hierbei stellen wir euch Mitglieder der einzelnen Initiativen vor und beleuchten den Mehrwert, den ein ehrenamtliches Engagement in diesem Bereich mit sich bringen kann.

Fünfter Halt: Zurück in Köln.

Mit mehr als 50 Instituten und 36 Professuren gehört die juristische Fakultät in Köln zu den großen Jurafakultäten der Nation. An der Universität sind knapp 50.000 Studierende eingeschrieben, etwa 5000 davon an der juristischen Fakultät. Angeboten werden neben dem klassischen Staatsexamensstudiengang auch mehrere Bachelor- und Masterprogramme mit internationaler Ausrichtung. Doch nicht nur studientechnisch hat Köln einiges zu bieten. Hervorzuheben sind auch einige ehrenamtliche Angebote.

Heute wollen wir euch die Women Entrepreneurs Law Clinic Köln (WELC) vorstellen. Hier erhalten Gründerinnen und Unternehmerinnen kostenlose Rechtsberatung durch ehrenamtlich arbeitende Jurastudierende. Unter der Schirmherrschaft einer renommierten Professorin sowie der Unterstützung von Anwältinnen und Anwälten einer Großkanzlei beraten die angehenden Juristen auf Augenhöhe Frauen in den für ihre Unternehmen relevanten Rechtsgebieten - vom Arbeitsrecht bis hin zum Wettbewerbsrecht.

iurratio: Seit wann existiert die Women Entrepreneurs Law Clinic?

WELC: Die Women Entrepreneurs Law Clinic wurde im September 2020 ins Leben gerufen. Offiziell eingetragen wurde sie am 30.08.2021.

iurratio: An wen richtet sich euer Angebot, also wer kann sich an euch wenden und unter welchen Voraussetzungen?

WELC: Bei uns können sich grundsätzlich alle Gründerinnen und Unternehmerinnen melden, die rechtliche Beratung benötigen, sich eine entgeltliche Rechtsberatung aber noch nicht leisten können. Dabei wird zunächst in einem Erstgespräch der konkrete Beratungsbedarf ermittelt. Unsere Beratung kann eine einzelne Rechtsfrage betreffen, aber auch eine konkrete Ausgestaltung eines Vertrags. Einzig Auskünfte und die Beantwortung steuerrechtlicher Fragen können und dürfen wird nicht anbieten. Wir müssen dabei aber auch stets betonen, dass wir ausdrücklich nicht in Konkurrenz zur Anwaltschaft treten, sondern uns als eine Auffangmöglichkeit verstehen für Gründerinnen und Unternehmerinnen, die sich zum aktuellen Zeitpunkt keine professionelle und kostspielige Rechtsberatung leisten können. Dabei steht bei uns neben der Beratung, aber auch die Ausbildung unserer Studierende im Vordergrund. Es profitieren also stets beide Seiten.

iurratio: Wie ist die Idee entstanden, sich im Rahmen der Women Entrepreneurs Law Clinic ehrenamtlich für Gründerinnen und Unternehmerinnen einzusetzen?

WELC: Die Idee entstand, als Sarah Leischel, die Gründerin der Women Entrepreneurs Law Clinic, eine selbstständig tätige Freundin im Rahmen eines unentgeltlichen Freundschaftsdienstes in rechtlichen Fragestellungen beriet. Im Zuge dieser Beratung erfuhr Sarah Leischel, dass rechtliche Anforderungen für viele Selbstständige eine Hürde in der Ausübung und Entfaltung der selbstständigen Tätigkeit darstellen.

iurratio: Aus wie vielen Mitarbeitern besteht die Law Clinic aktuell? Wie setzt sich euer Mitarbeiterstamm zusammen?

WELC: Die Women Entrepreneurs Law Clinic besteht aus den 10 Gründerinnen sowie aktuell circa 120 Interessierten. Dabei besteht der überwiegende Teil der Interessierten aus Studierenden, aber auch einige Referendar*innen sind dabei. 80 dieser Interessierten sind schon jetzt innerhalb der Law Clinic in diversen organisatorisch tätigen Teams engagiert.

iurratio: Auf welche Fachgebiete erstreckt sich eure Beratung?

WELC: Die durch die Law Clinic angebotene Beratung erstreckt sich über verschiedene für Gründerinnen und Unternehmerinnen relevante Rechtsgebiete: Angefangen beim Datenschutz und AGB-Recht über Arbeitsrecht und Gesellschaftsrecht bis hin zu Urheberrecht und Wettbewerbsrecht. Außerdem stehen wir bei der Vertragsgestaltung beratend zur Seite. Im Bereich der Steuerberatung ist die Law Clinic ausdrücklich nicht tätig, da die rechtlichen Rahmenbedingungen dies nicht zulassen.

iurratio: Auf welche Schwierigkeiten oder Besonderheiten muss sich ein Hilfesuchender einstellen? Entstehen womöglich Kosten?

WELC: Grundsätzlich möchten wir jeder Gründerin/Unternehmerin rechtliche Beratung anbieten können. Ob wir in einem konkreten Fall ein Mandat tatsächlich übernehmen können, hängt vom Einzelfall ab. Einerseits müssen innerhalb der Law Clinic die nötigen Kapazitäten für die Mandantin frei sein. Andererseits ist die Übernahme des Mandats an das Kriterium geknüpft, dass die Mandantin keine Möglichkeiten hat, sich auf anderem Wege rechtlich beraten zu lassen. Unser Beratungsangebot ist dann kostenfrei.

iurratio: Wie kann sich eine potentielle Mandantin vorbereiten? Wie kann sie eure Arbeit durch ihre Unterstützung erleichtern?

WELC: Für uns wird die Beratung einfacher, wenn wir so viele relevante Informationen und Daten wie möglich erhalten. Deshalb wäre es hilfreich, wenn sich eine potenzielle Mandantin alle wichtigen Informationen und Daten im Vorfeld zusammenträgt und falls vorhanden, entsprechende Unterlagen sammelt und an uns weiterleitet. Dabei gilt die Regel: Je fortgeschrittener die Geschäftsidee, desto konkreter kann auch die Rechtsberatung vorgenommen werden.

Weiterhin müsste sie die Möglichkeit haben, an Onlinemeetings teilzunehmen. Denn die Women Entrepreneurs Law Clinic bietet unabhängig von der derzeitigen Pandemiesituation Rechtsberatung dezentralisiert an. So sind wir in der Lage deutschlandweit Gründerinnen und Unternehmerinnen zu beraten.

iurratio: Gibt es einen typischen Ablauf der Fallbearbeitung? Wenn ja, wie sieht dieser aus?

WELC: Der typische Ablauf einer Fallbearbeitung gestaltet sich wie folgt:

Zunächst kontaktiert uns die Mandantin und stellt eine Anfrage. Dies wird in Zukunft am einfachsten über das Kontaktformular auf unserer (zurzeit noch im Aufbau befindenden) Website www.welawclinic.com funktionieren. Diese Anfrage wird dann intern geprüft. Die Rückmeldung, ob wir das Mandat übernehmen, folgt innerhalb von zwei Wochen. Daraufhin wird ein aus Studierenden bestehendes Zweier-Team gebildet, das in den mandatsrelevanten Bereichen geschult ist und außerdem von einer*m geprüften Rechtskandidat*in unterstützt wird. In dieser Konstellation wird dann der Fall übernommen. Es folgt die Erstberatung. Dabei werden zunächst eine Mandatsvereinbarung geschlossen und die Ziele der Beratung festgelegt. Während der anschließenden Bearbeitung des Falles durch die Studierenden wird ein*e Volljurist*in unterstützend zur Seite stehen und die Aufsicht über die Bearbeitung übernehmen. Dadurch wird nicht nur die rechtliche Qualität gesichert, sondern auch ein größtmöglicher Lerneffekt bei den Studierenden erzeugt. Sobald es eine finale Ausarbeitung gibt, wird diese der Mandantin vorgestellt und mit ihr besprochen.

Dazu sei gesagt, dass wir natürlich unser Bestes geben, um unseren Mandantinnen nicht nur inhaltlich ein ansprechendes und qualitatives Ergebnis zu liefern, sondern dies auch in einem möglichst kurzen zeitlichen Rahmen bieten möchten. Jedoch werden wir die Bearbeitung nicht in einer vergleichbaren Geschwindigkeit finalisieren können, wie es Kanzleien/Anwält*innen tun. Deshalb sollte die Mandantin beachten, dass es vermutlich erst nach ein paar Wochen zu einem Ergebnis kommen wird.

iurratio: Ihr arbeitet mit DLA Piper zusammen. Wie läuft diese Zusammenarbeit ab? Wie unterstützt die Kanzlei die WELC?

WELC: DLA Piper unterstützt uns einerseits bei unserer eigenen Gründung und der Organisation der Law Clinic. Darüber hinaus gewährleisten die Anwält*innen von DLA Piper durch ihre Expertise in den jeweiligen Fachbereichen die Qualität der Beratung, indem sie unseren beratenden Mitgliedern während der Beratung helfend zur Seite stehen. Außerdem bieten wir regelmäßig Workshops an, in denen zum Teil auch Mitarbeiter*innen von DLA Piper referieren.

iurratio: Die WELC ist als eine der wenigen Law Clinics nicht nur auf ihre „Ursprungsuniversität“ beschränkt, sondern agiert deutschlandweit. In welchen Städten ist sie noch tätig? Wie funktioniert das Netzwerk? Wie ist der Austausch? Was sind die Vorteile?

WELC: Wie bereits angedeutet wollen wir nicht nur während der Pandemie dezentral und deutschlandweit via Onlinemeetings beraten. Dadurch erhalten einerseits Studierende aus ganz Deutschland die Möglichkeit, sich bei uns ehrenamtlich zu betätigen und so praktische Erfahrungen zu sammeln. Andererseits können wir so Gründerinnen überall in Deutschland erreichen. Dies kommt unserer Intention, strukturelle Hürden für Gründerinnen durch das Angebot einer kostenlosen Rechtsberatung entgegenzuwirken, zugute. Denn mit einem bloß örtlichen Angebot lässt sich selbsterklärend nicht so viel bewegen wie mit einem flächendeckenden. Des Weiteren können wir den Gründerinnen dadurch die Möglichkeit bieten, sich in einem besonders breiten Netzwerk gegenseitig zu unterstützen.

iurratio: Berichtet uns doch bitte von einem ganz besonderen Erfolgserlebnis, bei dem ihr euch zu 100% in dem bestätigt gefühlt habt, was ihr im Rahmen der Law Clinic leistet.

WELC: Wir sind sehr stolz, in der kurzen Zeit von der Entstehung der Idee der Women Entrepreneurs Law Clinic bis heute, bereits einige Meilensteine erreicht zu haben. Dazu zählt, dass wir schon in der ersten Woche Zusagen zur Unterstützung unseres Vorhabens von Prof. Dr. Dr. Rostalski von der Universität zu Köln und von DLA Piper hatten. Auch freut es uns, dass immer mehr Kanzleien auf uns zukommen und mit uns kooperieren möchten. Aber ganz besonders erfreulich ist, dass sich, wie bereits erwähnt, enorm viele Studierende aus ganz Deutschland bei uns melden und daran interessiert sind sich bei uns zu engagieren. Dieses großartige Feedback bestätigt uns in unserem Vorhaben ungemein.

iurratio: Bereitet das Arbeiten mit realen Fällen einen nach eurer Einschätzung besser auf das Examen oder Berufsleben vor?

WELC: Definitiv! Denn dadurch können Studierende ihr an der Uni erworbenes theoretisches Wissen in der Praxis anwenden und dabei von den sie begleitenden Volljuristen*innen lernen. Insbesondere der Umgang mit Mandant*innen, welcher an der Uni meist gänzlich auf der Strecke bleibt, aber in der Praxis sehr wichtig ist, ist eine Erfahrung, die die Freiwilligen auf das Berufsleben vorbereitet. Gerade solche Erfahrungen sind es, die wir als Law Clinic den Studierenden bieten möchten. Bereits im Referendariat und später im Berufsleben werden die durch die Law Clinic erlangten Soft Skills einen persönlichen Mehrwert darstellen.

iurratio: Wie kann man euch unterstützen oder sich bei euch engagieren? Welche Eigenschaften sind wünschenswert bzw. erforderlich?

WELC: Bei uns kann man sich in organisatorischen Aufgabenfeldern und/oder in der Beratung engagieren. Wichtig ist uns, dass der/die Freiwillige zuverlässig und sorgfältig ist und einen gewissen Fleiß mitbringt. Möchte er/sie beratend tätig sein, ist eine bestandene Zwischenprüfung und die Abgabe eines Notenspiegels nötig.

iurratio: Wo findet man euch bzw. wie kann man euch kontaktieren?

WELC: Man erreicht uns über Instagram (@welawclinic), per Mail (info@welawclinic), über LinkedIn und über unsere Website www.welawclinic.com.

DLA Piper als helfende Hand

Wir haben auch mit Frau Dr. Charlotte Landwehr gesprochen und sie zu der Rolle von DLA Piper als helfende Hand der WELC befragt. Sie ist Rechtsanwältin am Kölner Standort der bekannten und weltweit tätigen Wirtschaftskanzlei und brachte diese mit der Law Clinic zusammen. Sie gewährt uns Einblicke in ihre Beweggründe und die genaue Ausgestaltung der Zusammenarbeit seitens der Sozietät.

iurratio: Was hat Sie dazu bewogen, sich für die WELC einzusetzen und mit ihr zusammenzuarbeiten?

Dr. Charlotte Landwehr: Eine Gründerin der WELC, die mir aus meiner Zeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin und AG-Leiterin an der Uni Köln bekannt ist, schrieb mich vergangenen Herbst unmittelbar an und stellte mir die damals noch sehr junge Idee der WELC vor. Schon als Studentin fand ich die Tätigkeit der Law Clinics, die sich zu der Zeit in den Anfängen befand, sehr spannend, habe es aber damals wegen der Examensvorbereitung nie geschafft, mich selbst aktiv zu engagieren, was ich immer bereut habe. Ich finde die Idee, Studierenden frühzeitig die Möglichkeit zu geben, einen Einblick in den Anwaltsberuf zu erhalten, sehr förderungswürdig und eine tolle praktische Ergänzung zu dem sonst theoretischen Studium. Umso besser ist es, wenn ich diese verpasste Gelegenheit nun aus der Perspektive als Anwältin nachholen kann. Zum anderen verfolgt die Law Clinic durch die gezielte Bekämpfung der Benachteiligung von Unternehmerinnen ein ehrenvolles und förderungswürdiges Ziel. Mich hat es gereizt, diesen Gedanken #womensupportingwomen durch die Beratung von Volljuristinnen in der Praxis zu komplementieren. Deswegen arbeiten auch seitens DLA überwiegend Rechtsanwältinnen an dem Projekt mit. Über Unterstützung der männlichen Kollegen freuen wir uns aber natürlich auch!

Zudem wurde bereits in einem ersten telefonischen Kennenlernen klar, dass die Gründerinnen mit Herzblut ihre Idee der Law Clinic verfolgen und hochmotiviert sind. Ich war beeindruckt, was die Gründerinnen bereits in kürzester Zeit auf die Beine gestellt hatten und ich war mir sicher, dass das Projekt eine tolle Zukunft haben wird und ich gerne Teil davon sein würde.

iurratio: Wie sieht diese Zusammenarbeit konkret aus?

Dr. Charlotte Landwehr: Derzeit beraten wir die WELC selbst zu Rechtsfragen, wie z.B. zu steuerrechtlichen Fragen der Gemeinnützigkeit und Fragen zum datenschutzkonformen Umgang mit Mandanteninformationen. Zusätzlich schulen wir interessierte Studierende durch Webinare in einzelnen Fachbereichen (so u.a. „Do’s and Don‘ts im Datenschutzrecht“, „Anwaltliche Softskills“ und „AGB-Prüfung in der Praxis“) und bereiten die Studierenden so fachlich auf die spätere Beratungstätigkeit vor.

Perspektivisch ist die spätere Beratungstätigkeit derart geplant, dass Studierende der jüngeren Fachsemester die Erstbearbeitung des Mandats übernehmen und diese Bearbeitung durch Studierende, die bereits das erste Staatsexamen abgelegt haben, geprüft wird. DLA prüft dieses Ergebnis „letztinstanzlich“ und gibt dies für die Mandantinnen frei. Natürlich stehen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen der einzelnen Fachbereiche auch während der Bearbeitung durch die Studierenden zur Verfügung und unterstützen mit ihrer Expertise.

iurratio: Wie viele Anwälte und Anwältinnen von DLA Piper sind in das Projekt involviert und aus welchen Rechtsbereichen stammen sie?

Dr. Charlotte Landwehr: Insgesamt sind derzeit bereits etwa 15 Anwälte und Anwältinnen in das Projekt aus den Rechtsbereichen Arbeitsrecht, Corporate, Litigation, Datenschutzrecht/IPT und Steuerrecht involviert, Tendenz wachsend.

iurratio: Was möchten Sie den bei der WELC ehrenamtlich Tätigen im Zuge Ihrer Unterstützung insbesondere an Tipps und Erfahrungswerten mitgeben?

Dr. Charlotte Landwehr: Seht die Möglichkeit, in den Beruf als Rechtsanwalt/Rechtsanwältin hineinzuschnuppern und direkt mit Mandantinnen in Kontakt zu treten, als tolle Chance. Habt dabei keine Angst vor rechtlichen Fragen, auf die Ihr im ersten Moment keine Antwort wisst – dieser Fall tritt auch im späteren Berufsleben ein und Ihr könnt die Mandantin guten Gewissens auf einen späteren Zeitpunkt vertrösten, nachdem Ihr die Frage rechtlich geprüft habt.

Letztlich werdet Ihr es Euch danken, dass Ihr diese Herausforderung zur Mitarbeit in einer Law Clinic wahrgenommen habt und Ihr den Sprung ins kalte Wasser gewagt habt! Und habt vor allem viel Spaß an dieser praktischen Bereicherung neben dem Karteikartenlernen, Vorlesungsbesuchen, und und und…

iurratio: Wir danken der WELC und Frau Dr. Landwehr herzlichst für das ausführliche Interview und wünschen weiterhin viel Erfolg bei der Beratung von Unternehmerinnen und Gründerinnen im Rahmen der Law Clinic!

Empfohlene Artikel

Mein Jurastudium an der Universität zu Köln
Law Clinics I: Studentische Rechtsberatung der Universität Passau e.V.
Law Clinics II: Corporate Law Clinic e.V. Köln
Law Clinics III: Studentische Rechtsberatung Bielefeld
Law Clinics IV: Humboldt Consumer Law Clinic Berlin
Kreis 74, Straffälligenhilfe Bielefeld e.V.

Weitere Artikel